Sucht, Entzug, Scheitern
Vorab sollte man klären, „was ist Sucht?“. Die Sucht nach Drogen ist meist psychisch und wird durch regelmäßigen Einnahmen von psychotropen Substanzen ausgelöst. Charakteristisch für eine Drogensucht ist, dass ein schwer oder gar unüberwindbares Verlangen nach einer Substanz die man regelmäßig einnimmt, überhand nimmt. In mehreren Fällen treten heftige Körperliche Entzugserscheinungen auf, wenn man die sonst regelmäßig eingenommenen Drogen nicht weiter einnimmt. Natürlich nicht nur körperliche sondern besonders die psychische Abhängigkeit von den Drogen machen sich stark bemerkbar, ist auch gefährlich. Der Süchtige denkt und handelt meist in dem jeweiligen Zustand in dem er sich befindet, das wäre ohne die bestimmte Droge nicht mehr leben zu wollen oder zu können. Diese Denkweise ist ohne Hilfe meist nicht wegzubekommen.
Allgemein betrachtet, ist die Drogensucht mit dem Abgeben eines gewissen Teiles der Selbstkontrolle an die Droge verbunden. So ziemlich alle Drogen machen psychisch abhängig und führen bei den extremen Fällen dazu, dass der jeweilige Konsument seinen sämtlichen Besitz für die Droge versetzt und daraus auch meist der soziale Abstieg erfolgt. Je nach dem von welcher Droge man abhängig ist, ist auch die Sucht und die Entzugsauswirkungen unterschiedlich. Es kann durchaus auch passieren, dass die Sucht auch körperlicher Krankheiten auslösen, auch die psychischen Schäden die ein dauerhafter Konsum von Drogen mit sich bring, sind enorm. Wer selbst süchtig ist, sollte unbedingt Hilfe in Anspruch nehmen, zu einer Drogenberatungsstelle gehen oder sich einweisen lassen. Nicht alle schaffen es aus solch einem Kreislauf auszubrechen, es ist davon abhängig welche Drogen man nimm, wie lange schon und wie viel davon. In viele Fällen ist eine schnelle, wenig bis gar nicht schmerzhafte Hilfe möglich.
Mann darf nicht vergessen, dass Alkohol auch eine Droge ist, viele unterschätzen den Konsum vom den Genussgetränken. Leider gibt es einige Eltern die trotz der Verantwortung zu ihren Kindern nicht auf ihr Suchtmittel verzichten. Das Alkoholproblem der Eltern, geht an den Kindern natürlich nicht spurlos vorbei, im Gegenteil, es könnte sogar stark auf sie abfärben und die Chance dass sie selber mal abhängig werden ist somit größer. Ein Vorteil für die Kinder von Drogenabhängigen ist, dass die Eltern schneller die Aufmerksamkeit vom Jugendamt und Kinderschutz erregen. Somit stehen die Chancen besser, von staatlichen Stellen Hilfe zu bekommen. Bei Eltern die von legalen Suchtmittel Alkohol abhängig sind, stehen die Chancen da nicht so gut.