Drogen und Drogensucht: mehr als nur ein kurzer Rausch
- 2010-02-17
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- Allgemein
Drogen gelten in unserer Gesellschaft zum Teil als legal und dienen dann vor allem der Lockerung bestimmter Grenzen. Nehmen wir das Beispiel Alkohol: Er wird von fast jedem Menschen getrunken, zumindest bei Partys ist er heute kaum noch wegzudenken. Auch wenn es auf den ersten Blick unwirklich erscheint: Alkohol zählt zu den schlimmsten Drogen und die Sucht wird lange Zeit nicht oder kaum erkannt und verdrängt.
An diesem Beispiel zeigt sich bereits, wie gefährlich das Unterschätzen von Drogen sein kann und wie schnell es zur Sucht kommt. Deshalb ist es wichtig, Aufklärung zu betreiben. Genau das soll hier geschehen. Dabei geht es zunächst darum, sich mit den häufigsten und bekanntesten Drogen zu befassen, dazu zählen Alkohol, Cannabis, Ecstasy, Halluzinogene, Kokain, Nikotin, Opiate und Speed. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Drogen, die mehr oder minder starke Auswirkungen haben. Doch die wichtigsten Drogen sind die oben genannten. Sie führen häufig zur Sucht und reißen die Abhängigen, ebenso wie deren nächste Angehörige in ein Tal der Trauer.
Alkohol
Der Alkohol ist die häufigste und am weitesten verbreitete Droge, einfach aufgrund dessen, dass er nicht verboten ist. Er entsteht durch die Gärung und Destillation. Zur Herstellung werden neben Zucker, auch Getreide, Früchte und vieles mehr verwendet. Dabei entsteht durch die Gärung ein Alkoholgehalt, der unterschiedlich hoch ausfallen kann.
Der Alkohol wirkt in Maßen enthemmend und sorgt dann oft für gute Laune. Auch die Kontaktfreudigkeit wird gesteigert. Dabei kann es jedoch schnell zu Störungen in der Wahrnehmung kommen, weshalb auch unzählige Verkehrsunfälle durch Alkohol bedingt werden. Je höher die Dosis von Alkohol, desto gravierender die Auswirkungen. Das Gleichgewicht kann nicht mehr gehalten, die eigene Sprache nicht mehr gesprochen werden. Im besten Fall wird man müde, im schlimmsten Fall kann es bis zum Koma bzw. zur Alkoholvergiftung kommen.
Der Alkohol bedingt eine psychische und physische Abhängigkeit. Bei längerem Missbrauch dieser Droge kommt es sogar zu Persönlichkeitsveränderungen, sowie zu Schädigungen der inneren Organe, wie Leber und anderen. Außerdem kann es zu einer Verringerung der Gedächtnisleistungen, sowie zu allgemeinen Konzentrationsstörungen kommen.
Cannabis
Eine weitere, häufig genutzte Droge ist Cannabis. Auch hier kann es zu massiven Schäden kommen. Die Cannabis stellt eine Droge auf Pflanzenbasis dar, die gleichnamige Pflanze zählt zu den Hanfgewächsen. Vorrangig wird Cannabis wegen der psychoaktiven Wirkstoffe genutzt, insbesondere das THC ist hierbei besonders wichtig.
Bereits seit mehr als 5.000 Jahren ist Hanf in China ein wichtiger Bestandteil zur Herstellung von Kleidung, seit 4.000 Jahren wird er als Heilpflanze im Bereich der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt. So zeigt sich, dass die Einnahme von Cannabis auch sinnvoll sein kann, sofern es in Maßen eingenommen wird.
Heute hingegen wird Cannabis als Marihuana eingesetzt. Die getrockneten Blüten und Blätter enthalten noch recht wenig THC. Beim Haschisch, das aus dem Harz der Blütenstände gewonnen wird, liegt der THC-Gehalt bereits deutlich höher. Nur in seltenen Fällen wird auch Haschischöl verwendet, wobei ein hoch konzentrierter Auszug des Harzes zum Einsatz kommt.
Auch Cannabis kann zu erheblichen Schädigungen führen, wie Schäden an den Atemorganen und den Atemwegen, Schäden des Hormon- und Immunsystems, sowie Schäden an ungeborenen Kindern, wird in der Schwangerschaft Cannabis eingenommen.
Die Liste der Schäden und Auswirkungen unterschiedlichster Drogen ließe sich noch beliebig fortsetzen. Näheres zu den einzelnen Auswirkungen und Drogen wird in den einzelnen Artikeln aufgezeigt. Wichtig ist in jedem Fall, dass man sich zunächst einmal mit den Drogen auseinander setzt, herausfindet, wie diese wirken, wie sie abhängig machen und welche Schäden dadurch zurück bleiben können. Nur so lässt sich auch standhaft Nein zu Drogen sagen, was im Endeffekt notwendig ist, will man nicht sein eigenes Leben aufs Spiel setzen.